Send-X400Scp #
ÜBERSICHT #
Startet den X400-Versand über FileWorks (FW_SI.exe) oder simuliert den Aufruf.
SYNTAX #
Send-X400Scp [-FwToolsPath] <string> [[-User] <string>] [[-Password] <string>] [[-KeyStoreFile]
<string>] [[-ResultFile] <string>] [[-ScpPath] <string>] [[-ScpFileName] <string>] [-Simulate]
[[-TimeoutSeconds] <int>] [<CommonParameters>]
BESCHREIBUNG #
Diese Funktion startet das FileWorks Script Interface (FW_SI.exe) mit einer vorhandenen SCP-Datei zur Ausführung eines X400-Transports.
Der Versand erfolgt ausschließlich auf Basis einer bereits erzeugten SCP-Datei. Die Funktion erzeugt oder verändert keine SCP-Inhalte und eignet sich daher ideal für Debugging, Wiederholungen und Supportfälle.
Wird der Parameter -Simulate verwendet, erfolgt kein Programmstart. Stattdessen wird eine vollständige, lauffähige Kommandozeile erzeugt und über Write-Verbose ausgegeben, die direkt in einer cmd.exe oder PowerShell kopiert und ausgeführt werden kann.
Falls FW_SI.exe nicht innerhalb des Timeouts beendet wird, wird der Prozess abgebrochen und ein Fehler ausgelöst.
Typischer Anwendungsfall: FileWorks zeigt beibestimmten Fehlern einen modalen Dialog (z. B. Login / Fehlermeldung), während der Server ausgeloggt ist.
Im Simulationsmodus:
- finden keinerlei Pfadprüfungen statt
- erfolgen keine Dateisystemzugriffe
- werden fehlende Laufwerke oder Dateien nicht validiert
Im Produktivmodus:
- wird geprüft, ob FW_SI.exe existiert
- wird geprüft, ob die SCP-Datei existiert
- wird FW_SI.exe mit korrekt gesetztem WorkingDirectory gestartet
Der Speicherort der SCP-Datei wird über zwei getrennte Parameter gesteuert:
- ScpPath : Verzeichnis der SCP-Datei
- ScpFileName : Name der SCP-Datei (Standard: EULANDA.scp)
PARAMETER #
-FwToolsPath #
Type: string
Verzeichnis, in dem sich FW_SI.exe befindet. Dieses Verzeichnis wird als WorkingDirectory für den Programmstart verwendet.
-User #
Type: string
Optionaler FileWorks-Logonname. Wird als /L-Parameter an FW_SI.exe übergeben (FileWork-Handbuch 5.4, Kapitel 9.2; die frühere Fassung dieser Funktion schrieb /U=, das kennt das Handbuch nicht - kein Aufrufer hat den Schalter je benutzt). Das Kennwort steht damit im Klartext in der Prozessliste; für den Serverbetrieb ist -KeyStoreFile der saubere Weg.
-Password #
Type: string
Optionales Passwort zum FileWorks-Benutzer. Wird nur verwendet, wenn -User gesetzt ist. Der Wert wird als /P-Parameter an FW_SI.exe übergeben.
-KeyStoreFile #
Type: string
Key-Store-Datei mit verschlüsseltem Benutzer und Kennwort (erzeugt mit Secure_PW.EXE, an Benutzer und Installation gebunden). Wird als /X-Parameter übergeben und schliesst -User/-Password aus - das Kennwort taucht so nirgends im Klartext auf (X17).
-ResultFile #
Type: string
Pfad der Ergebnisdatei (/R-Parameter). FileWork protokolliert die Script-Abarbeitung dorthin; ohne Angabe entsteht nur die Mapi.log im Arbeitsverzeichnis, und die wird bei jedem Aufruf überschrieben.
-ScpPath #
Type: string
Verzeichnis, in dem sich die SCP-Datei befindet. Wird im Simulationsmodus nur für die Kommandozeilenerzeugung verwendet.
-ScpFileName #
Type: string
Default: 'EULANDA.scp'
Name der SCP-Datei. Standardwert ist “EULANDA.scp”.
-Simulate #
Type: switch
Aktiviert den Simulationsmodus. Es wird kein Programm gestartet, sondern lediglich die vollständige Kommandozeile ausgegeben.
-TimeoutSeconds #
Type: int
Default: 30
Maximale Laufzeit von FW_SI.exe in Sekunden. Standard: 30 Sekunden.
AUSGABEN #
PSCustomObject mit ExitCode, StdOut, StdErr und ResultFile (X17) -
damit kann der Aufrufer die FileWork-Rückmeldung auswerten und ins Journal schreiben. Im Simulationsmodus $null.
BEISPIELE #
# X400-Versand nur simulieren und Kommandozeile zum Debuggen anzeigen
Send-X400Scp `
-FwToolsPath 'C:\FileWorks\Tools' `
-ScpPath 'C:\EDI\SCP' `
-Simulate `
-Verbose
# X400-Versand produktiv ausführen
Send-X400Scp `
-FwToolsPath 'C:\FileWorks\Tools' `
-ScpPath 'C:\EDI\SCP'
# X400-Versand mit User und Password
Send-X400Scp `
-User Mike `
-Password geheim `
-FwToolsPath '.\' `
-ScpPath '.\' `
-Verbose