Allgemeines zur SQL-API #
EULANDA installiert im SQL-Server eigene Funktionen, Prozeduren und Sichten. Diese bilden die Server-API und umfassen derzeit über 800 Serverbefehle sowie zahlreiche Arbeitssichten.
API steht für Application Programming Interface (Anwendungs-Programmier-Schnittstelle). Die Vorteile einer solchen Schnittstelle liegen auf der Hand: Änderungen am Datenbankkonzept wirken sich nicht zwingend auf die äußere Schnittstelle aus. Das heißt, EULANDA kann intern Änderungen vornehmen und die Kompatibilität nach außen hin beibehalten.
Verschlüsselung #
Alle API-Funktionen und -Prozeduren sind verschlüsselt. Der verschlüsselte Quellcode darf nicht verändert werden. Sichten (Views) sind teilweise unverschlüsselt, dürfen aber ebenfalls nicht modifiziert werden.
Benutzerdefinierte Sichten #
Eigene Sichten, die auf EULANDA-Tabellen basieren, können nach einem Update eine Neukompilierung erfordern. Die Neukompilierung erfolgt, indem in der View-Definition CREATE durch ALTER ersetzt und die Anweisung erneut ausgeführt wird.
Benutzerdefinierte Sichten können in der SQL-Registry registriert werden. Dadurch werden sie bei EULANDA-Updates automatisch neu kompiliert.
Übersicht #
| Bereich | Beschreibung |
|---|---|
| Einführung | Grundlagen zur Erweiterung der SQL-Datenbank |
| Namenskonventionen | Regeln für die Benennung von SQL-Objekten |
| Abkürzungsverzeichnis | Tabellen- und Objekt-Kürzel |
| SET-Einstellungen | Erforderliche SET-Optionen |
| Benutzer-Trigger | Eigene Trigger erstellen |
| SQL-Ereignisse | Serverseitige Ereignisbehandlung |
| Benutzerwerte | Eigene Datenfelder zu Datensätzen |
| Datenverstecken | Datensätze über Sichten ausblenden |
| Prozeduren und Funktionen | Dokumentierte Stored Procedures und Functions |
| Feldbeschreibungen | Tabellen und Systemtabellen |
| Sichten | Views und Export-Sichten |